Hitzewallungen gehören zu den häufigsten Beschwerden in den Wechseljahren. Sie entstehen vor allem durch Veränderungen des Östrogenspiegels, die beeinflussen, wie der Körper seine Temperatur reguliert. Dadurch kommt es plötzlich zu Wärmegefühlen, meist im Gesicht und Oberkörper, oft begleitet von Schwitzen oder Hautrötung. Hitzewallungen können schon in der Perimenopause beginnen und manchmal mehrere Jahre nach der Menopause anhalten – bei manchen Frauen sogar länger.
Was helfen kann:
- Leichte Kleidung tragen und darauf achten, dass die Umgebung angenehm kühl bleibt.
- Auslöser meiden, zum Beispiel scharfes Essen oder Koffein.
- Regelmäßige Bewegung und Stressabbau – etwa durch Entspannungsübungen – können ebenfalls hilfreich sein.
- Wenn die Hitzewallungen sehr belastend sind, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber, ob eine hormonelle Behandlung (MHT) oder nicht-hormonelle Alternativen für dich infrage kommen.
Quelle:
Menopause, Wellbeing and Health: A Care Pathway – European Menopause and Andropause Society (EMAS Consensus Statement)
